Ernährungstrends: „Snacking“ und „Out-of-Home“

Das heutige Ernährungsverhalten wird geprägt durch Zeitmangel und unstrukturierte Tagesabläufe. Die klassischen Mahlzeitenrhythmen, wie Frühstück, Mittagessen, Abendessen, die  in der Regel zu Hause eingenommen wurden, werden zunehmend durch spontane Verzehrsmuster ersetzt. Kleinigkeiten zwischendurch und der Außer-Haus-Verzehr gewinnen an Bedeutung.

Vor allem Jüngere mit einem entstrukturierten Tagesablauf ersetzen Hauptmahlzeiten durch Snacks.

Vor allem Jüngere mit einem entstrukturierten Tagesablauf ersetzen täglich oder fast täglich eine Hauptmahlzeiten durch Kleinigkeiten. Man spricht hier auch vom sogenannten Snacking.  Dies gilt für mehr als 40 % der unter 30-Jährigen.

Der Außer-Haus-Verzehr (Out-of-Home) nimmt ebenfalls zu. Das breite Angebot nehmen auch hier Jüngere deutlich häufiger wahr als Ältere. So verpflegen sich beispielsweise in der Altersgruppe der 14 – 29-Jährigen mehr als die Hälfte (52 %) mindestens einmal im Monat in einer Bäckerei. Dieser Anteil liegt bei den 45 – 59-Jährigen dagegen bei nur 29 %. Fast-Food-Restaurants werden von 41 % der jüngeren Altersgruppe einmal im Monat aufgesucht im Vergleich zu 7 % bei den Älteren.

Das Außer-Haus-Angebot wird insbesondere von den berufstätigen Bundesbürgern genutzt. Während etwa 90 % der Nichtberufstätigen ihre Hauptmahlzeiten zu Hause einnehmen, verpflegen sich mehr als 2/3 der Berufstätigen außer Haus. 80 % der Voll-Berufstätigen essen mittags, 27 % morgens außer Haus.




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