Die Ergebnisse der Nestlé-Studie 2011 lassen eine weiterhin zunehmende „Entstrukturierung“ des Alltags in den letzten Jahren erkennen. Dies hat wesentlichen Einfluss auf das Ernährungsverhalten.

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Die Ergebnisse der Nestlé-Studie 2011 lassen eine weiterhin zunehmende „Entstrukturierung“ des Alltags in den letzten Jahren erkennen. Dies hat wesentlichen Einfluss auf das Ernährungsverhalten.
Immer mehr junge und berufstätige Deutsche haben einen unregelmäßigen Tagesablauf. In der Altersgruppe der 20 – 29-Jährigen ist der Prozentsatz von 47 % auf 52 % gestiegen.
Der Anteil aller Berufstätigen, die kontinuierlich oder zumindest häufiger einen unregelmäßigen Tagesablauf haben, zeigt ebenfalls steigende Tendenz: von 37 % in 2009 auf 41 % in 2011. Dagegen haben Nichtberufstätige immer häufiger einen geregelten Tagesablauf. Der prozentuale Anteil derer mit einem unregelmäßigen Tagesablauf ist von 32 % auf 27 % zurückgegangen.
Einen großen Einfluss auf diese „Entstrukturierung“ bei den Berufstätigen hat vor allem die Arbeitszeit. Jeder 6. Bundesbürger arbeitet 50 Stunden und mehr in der Woche, 17 % sind Schichtarbeiter und 10 % selbstständig oder freiberuflich tätig.
Dabei hat der Faktor Arbeitszeit bei Frauen einen stärkeren Einfluss auf den unregelmäßigen Tagesablauf als bei Männern. Betrachtet man die Zahlen für Berufstätige mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 – 49 Stunden, so berichten 36 % der Männer und 43 % der Frauen von unregelmäßigen Tagesabläufen. Diese Unterschiede sind noch deutlicher bei Wochen-Arbeitszeiten von mehr als 50 Stunden. Hier liegen die Zahlen bei 52 % für Männer und 64 % für Frauen.
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